| Jörg Wörther Jörg Wörther genießt den Status einer lebenden Legende unter Österreichs großen Chefs. Er wurde vom Gault Millau zum Koch des Jahrzehnts gewählt und erkochte auf Schloss Prielau vier Hauben. Nach Ausflügen ins Fach des gehobenen Fingerfoods ist der Witzigmann-Schüler heute als gastronomischer Konsulent tätig. Bei erlesenen Gastspielen lässt er seine Fans immer wieder an echten Wörther-Klassikern wie etwa Flusskrebsen im Ragout teilhaben. Im Rahmen der Bregenzerwälder Genusstage lotet der gebürtige Bad Gasteiner die Facetten des Bregenzerwälder Kalbes aus. www.joerg-woerther.com |
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| Roland Velich Roland Velichs Moric-Weine werden von der internationalen Presse gefeiert. Till Ehrlich urteilte etwa in der „Süddeutschen Zeitung“: „Velichs Rotweine sind flüssige Landschaften und Zeugen seiner Auseinandersetzung mit handwerklicher Weinkultur, die zu unverwechselbaren Weinen führt.“ Auch „Parker’s Wine Advocate“ blieben die Meisterwerke aus dem Burgenland nicht verborgen. Für seinen 2006er Blaufränkisch Neckenmarkter Alte Reben erhielt Velichs Moric 95 Punkte – die höchste Auszeichnung, die von der renommierten Weinbibel je an einen österreichischen Rotwein vergeben wurde. Roland Velich ist einer der Mitbegründer der Bregenzerwälder Genusstage. Gemeinsam mit internationalen Winzern begleitet er vinophile Gäste auf eine geschmackliche Rundreise durch Europas kühleren Wein-Norden. |
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Christian Seiler |
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| Fergus Henderson Fergus Henderson ist der Gründer des „St. John Restaurant“ in London und eine der Ikonen der Modern British Cuisine. Mit seiner Philosophie des „Frome Nose to Tail Eating“ proklamiert er die Verwertung aller Teile eines Tieres. Hendersons Restaurant geriet zeitweise zur inoffiziellen Kantine der jungen Britischen Kunstszene, Küchenchefs aus aller Herren Länder sind Stammgäste im „St. John“. Hochgerühmte Kollegen wie Anthony Bourdain oder Mario Batali gelten als begeisterte Anhänger von Hendersons Küche. In Großbritannien erlangte der kulinarische Autodidakt auch Anerkennung für den bewundernswerten Umgang mit seiner Parkinson-Krankheit. 2005 wurde er von der Queen zum „Member of the British Empire“ ernannt. |
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| Willi Resetarits Der gebürtige Burgenländer ist bekannt aus Film, Funk und Fernsehen und – nicht unironisch gemeint – „weltberühmt in ganz Österreich“. Aufgrund seiner zahlreichen musikalischen und künstlerischen Projekte hat sich Resetarits fest verankert im kollektiven Bewusstsein der Republik. Er war jahrelang Mitglied der Musikgruppe „Schmetterlinge“, ab 1985 mit „Ostbahn Kurti und die Chefpartie“ frenetisch gefeiert, 1995 bis 2003 als „Kurt Ostbahn und die Kombo“ auf den Bühnen präsent. Seit einigen Jahren erfolgreich mit seinem Stubnblues auf Almen und in Konzertsälen unterwegs. |
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| Wolfram Siebeck Wer bekommt schon zu seinem 80. Geburtstag eine ganze Ausgabe des „ZEIT Magazins“ gewidmet? Wolfram Siebeck selbst legt wenig Wert auf derlei Ehrbekundungen, die ihm dennoch zahlreich zuteil wurden: Er ist Träger des Bundesverdienstkreuzes erster Klasse, Frankreichs Regierung ernannte die Lichtgestalt des deutschsprachigen Gourmet-Journalismus zum „Chevalier du mérite agricole“. Seine Leser, Fans und gar nicht so wenige Kritiker regen seine Schriften abwechselnd an und auf. Siebecks zentrale Bedeutung für die Etablierung einer eigenständigen und qualitätsorientierten Koch- und Esskultur vor allem in Deutschland ist nicht nur Teil seines persönlichen Mythos, sondern historisch belegt. |
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| Werner Gruber Der Physiker Werner Gruber ist im Brotberuf wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Experimentalphysik an der Universität Wien. Zu breiter öffentlicher Bekanntheit verhalfen ihm seine Sachbücher, in denen er Phänomene des Alltagslebens wissenschaftlich und vor allem unterhaltsam deutet. Über sein Buch „Die Genussformel“ meinte etwa die „Neue Zürcher Zeitung“: „Selten aber gelingt einem Autor der Spagat zwischen Kulinarik und Physik so gut wie dem Österreicher Werner Gruber. Liest man „Die Genussformel“, so schaut man danach nicht nur das Essen mit anderen Augen an, sondern hat tatsächlich auch seine Künste am Herd verfeinern können. […] Ein wahrhafter Lese-Schmaus!“ Mit seinem Physiker-Kollegen Heinz Oberhummer und dem Kabarettisten Martin Puntigam bildet er zudem die kongenialen „Science Busters“, die mit Auftritten im Wiener Rabenhof Theater und im Radiosender FM4 für Furore sorgen. |
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| Birgit Vanderbeke Die Schriftstellerin Birgit Vanderbeke, geboren 1956 in Dahme/Mark, lebt im Süden Frankreichs. Ihr umfangreiches Werk wurde mit zahlreichen Literaturpreisen ausgezeichnet und erscheint im S. Fischer Verlag und im Fischer Taschenbuch Verlag. „Das Muschelessen“ und „Alberta empfängt einen Liebhaber“ wurden zu Bestsellern, die Verfilmung der Erzählung „Friedliche Zeiten“ lief 2007 in den deutschen Kinos, zuletzt erschien „Die sonderbare Karriere der Frau Choi“. In ihrem Buch „Schmeckt’s? Kochen ohne Tabus“ thematisierte Vanderbeke virtuos das Kochen mit Innereien. Bei den Bregenzerwälder Genusstagen erörtert die Bachmann-Preisträgerin, weshalb sie in der Filet-Gesellschaft ein Symbol zivilisatorischer Verwahrlosung erkennt. |
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| Stuart Pigott Der Wahlberliner Stuart Pigott schreibt seit 20 Jahren über Wein – unorthodox und höchst erfolgreich. Seine Weinführer sind Bestseller. Nicht zuletzt aufgrund ihrer Pointiertheit und Bissigkeit genießen Stuart Pigotts eigensinnige Betrachtungen große Verehrung unter Weinliebhabern. Seine Kritiken und Kolumnen im „Feinschmecker“ und der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ werden gleichermaßen geschätzt und gefürchtet. Schonungslos deutet der gebürtige Londoner neben Gekeltertem auch seine eigene Biografie: „1979 beginne ich ein Kunststudium am Goldsmiths College of Art in London, bekomme aber im darauffolgenden Jahr keinen Platz für den nächsten Studien-Abschnitt, ‚weil ich ein arrogantes Schwein bin‘.“ Freunde und Bekannte schätzen Pigott jedoch als höchst umgänglichen Zeitgenossen, der für das Thema Wein schlichtweg begeistert. Ganz nach §5 seiner selbst verfassten fünf Weingesetze: „Es gibt nur einen Fehler, den man beim Wein machen kann – den anderen den Spaß zu verderben.“ |
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| Hanni Ruetzler Mit ihrem multidisziplinären Zugang zu Fragen des Ess- und Trinkverhaltens hat sich die Ernährungswissenschaftlerin Hanni Rützler international einen Namen gemacht. Rützler wird vor allem wegen ihrer Qualitäten als Vermittlerin zwischen Theorie und Praxis sehr geschätzt – nicht zuletzt von Journalisten und Medienvertretern, die sie immer wieder als profunde Kennerin der Materie zu Gastkommentaren und TV-Auftritten einladen. Ihre Expertise wird von Gesundheitspolitikern ebenso in Anspruch genommen wie von multinationalen Nahrungsmittelkonzernen und großen Systemgastronomen. Als bekennende Feinschmeckerin weiß sie, dass der nachhaltige Weg zu einer gesunden Ernährung nur über genussvolles Essen führt. Bei ihrem gegenwärtigen Forschungsschwerpunkt „Future Food – Die Zukunft des Essens“ arbeitet sie mit dem Zukunftsinstitut von Matthias Horx zusammen. |
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| Ursula Heinzelmann Ursula Heinzelmann ist gelernte Sommelière und Gastronomin. Sie schreibt u. a. für die „Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung“ und für „Slow Food“. Ihre viel beachteten Bücher „Erlebnis Essen“, „Erlebnis Kochen“ sowie „Erlebnis Käse und Wein“ erschienen im Scherz Verlag. Sie lebt mit ihrem Mann, dem Weinjournalisten Stuart Pigott, in Berlin. Für ihre Arbeit erhielt sie den Sophie Coe-Prize in Food History (2006, zum zweiten Mal) sowie den Prix Lanson 2008 für Weinjournalismus. |
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| Toni Innauer Mit seinem Olympiasieg 1980 in Lake-Placid verewigte sich Toni Innauer als Athlet in den Annalen der Sportgeschichte. Schon im Jahr 1976 verbesserte der gebürtige Bezauer den Weltrekord im Skifliegen zwei Mal (auf 174 und 176 m) und gewann bei der Olympiade in Innsbruck eine Silber-Medaille. Im Dezember 1979 gewann er das erste Weltcup-Skispringen in Cortina d'Ampezzo, das zum damals neu geschaffenen Skisprungweltcup zählte. Nach seiner sportlichen Karriere studierte der erfolgreiche Athlet Philosphie, Psychologie und Sport. 1987 wurde er Springertrainer und war von 1989 bis 1992 Nationaltrainer der österreichischen Mannschaft. Ab 1993 arbeitete er als Sportdirektor für den nordischen Skisport im ÖSV. Damit einher gingen zahlreiche Erfolge wie zuletzt der österreichischen Skispringer, Biathleten und Nordischen Kombinierer. Erfolge feierte Innauer auch als Buchautor, als Vortragender genießt er große Anerkennung. |
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| Christian Troy Christian Troy ist ein Bregenzerwälder Senn klassischen Zuschnitts: Meisterhaft in der Ausübung seines Handwerks, vertraut mit den Gesetzen des Alplebens und konsequent im Schaffen charaktervoller Käse. Und ganz nebenbei begeistert, sein Wissen mit Käseliebhabern zu teilen. Schlichtweg der richtige Mann für einen Insider-Blick hinter die Kulissen der Bregenzerwälder Milchwirtschaft. |
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